Kurzbeschreibung

HPV-Infektionen und Feigwarzen (Kondylome)

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HPV-Infektionen (Humane Papillomviren) gehören zu den häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen und können verschiedene Veränderungen im Anal- und Genitalbereich verursachen. Eine häufige Erscheinungsform sind Feigwarzen, auch Kondylome genannt. Diese gutartigen Hautveränderungen können einzeln oder in Gruppen auftreten und sich im Verlauf vergrössern oder ausbreiten.

Obwohl Feigwarzen in der Regel nicht gefährlich sind, können sie belastend sein, Beschwerden verursachen oder wiederkehren. Eine frühzeitige Untersuchung ermöglicht eine gezielte Behandlung und eine individuelle Beratung zum weiteren Vorgehen.

Bei Chirurgie Beider Basel bieten wir eine diskrete und einfühlsame Abklärung sowie moderne Behandlungsmöglichkeiten bei HPV-bedingten Veränderungen im Analbereich.

Typische Beschwerden

HPV-Infektionen können ohne Beschwerden verlaufen oder sich durch sichtbare Hautveränderungen bemerkbar machen. Nicht jede HPV-Infektion führt zu Feigwarzen.

Typische Beschwerden und Veränderungen sind:

  • Kleine hautfarbene oder rötliche Knötchen im Analbereich
  • Warzenartige Veränderungen der Haut
  • Wachstum oder Vermehrung bestehender Veränderungen
  • Juckreiz oder Brennen
  • Feuchtigkeit oder Reizung der Haut
  • Blutungen bei Reizung oder Verletzung
  • Fremdkörpergefühl im Analbereich
  • Unsicherheit oder psychische Belastung durch die Veränderungen

Da ähnliche Veränderungen auch andere Ursachen haben können, ist eine fachärztliche Beurteilung wichtig.

Diagnose und Behandlung

Die Diagnose erfolgt in der Regel durch eine sorgfältige Untersuchung des betroffenen Bereichs. Dabei können Aussehen, Anzahl und Ausdehnung der Veränderungen beurteilt werden. In unklaren Fällen kann eine Gewebeuntersuchung notwendig sein, um andere Erkrankungen auszuschliessen.

Die Behandlung richtet sich nach der Grösse, Anzahl und Lokalisation der Feigwarzen sowie nach Ihren persönlichen Bedürfnissen. Kleine Veränderungen können teilweise mit lokalen Medikamenten behandelt werden. Bei grösseren, wiederkehrenden oder störenden Kondylomen kommen operative Verfahren infrage.

Mögliche Behandlungen sind:

  • Entfernung durch einen kleinen chirurgischen Eingriff
  • Abtragung der Veränderungen mittels geeigneter Verfahren
  • Lokale medikamentöse Behandlung
  • Behandlung von Begleitentzündungen oder Hautreizungen

Da HPV-Viren im Körper verbleiben können, sind Verlaufskontrollen und eine gute Nachsorge wichtig, um Rückfälle frühzeitig zu erkennen.

Diskrete Behandlung und persönliche Betreuung

Feigwarzen und HPV-Infektionen sind häufig und kein Grund, sich zu schämen. Eine frühzeitige Behandlung kann Beschwerden lindern, die Ausbreitung reduzieren und Ihnen Sicherheit geben.

Bei Chirurgie Beider Basel begleiten wir Sie mit Diskretion, moderner Diagnostik und einer individuell abgestimmten Therapie. Unser Ziel ist es, die Veränderungen schonend zu behandeln und Ihnen wieder mehr Sicherheit und Wohlbefinden im Alltag zu ermöglichen.

faq

Antworten für eine sichere Entscheidung

Werde ich sofort operiert?
Normalerweise nicht, es sei denn, es handelt sich um einen Notfall (z.B. Abszess). Ansonsten besprechen wir erst in Ruhe die Behandlungsmöglichkeiten sowie Vor- und Nachteile und mögliche Risiken einer Operation.
Wo findet die Operation statt?
Die Operationen führen wir je nach Indikation entweder in unserem Praxis-OP in Lokalanästhesie durch oder sowohl ambulant als auch stationär in der Merian Iselin Klinik in
Basel.
Wie lange dauert die Genesung?
Über die Genesungszeit kann keine allgemeine Aussage getroffen werden. Diese ist sehr individuell und hängt sowohl vom Eingriff als auch von Ihrem beruflichen Anforderungsprofil ab. Durch. moderne, minimalinvasive Verfahren ist die Genesungszeit meistens kurz. Dies wird ebenfalls im Erstgespräch ausführlich mit Ihnen diskutiert.
Welche Versicherungen werden akzeptiert?
Wir behandeln Patientinnen und Patienten aller Versicherungsklassen und auch Selbstzahler aus dem In- und Ausland. Sollten Sie eine HMO-Versicherung haben benötigen Sie allerdings eine Überweisung Ihres Hausarztes, damit die Kosten von der Krankenkasse übernommen
werden.
Was passiert beim ersten Beratungsgespräch?
Wir hören uns Ihre Beschwerden an und untersuchen Sie. Anschliessend werden Ihnen die Befunde erklärt sowie die möglichen Behandlungsformen aufgezeigt. Nicht immer entspricht die Verdachtsdiagnose auch dem Befund. Ausserdem ist es auch oft so, dass es keiner Operation bedarf. Dies besprechen wir in Ruhe mit Ihnen und nehmen uns Zeit für Ihre
Fragen, so dass Sie zum Schluss verstehen, was Sie haben und welches für Sie die richtige
Behandlung darstellt.