Kurzbeschreibung

Analer Juckreiz (Pruritus ani)

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Analer Juckreiz, medizinisch als Pruritus ani bezeichnet, ist ein häufiges, aber für viele Betroffene belastendes Beschwerdebild. Der Juckreiz kann vorübergehend auftreten oder über längere Zeit bestehen und den Alltag sowie den Schlaf erheblich beeinträchtigen. Häufig steckt eine gut behandelbare Ursache dahinter, die durch eine sorgfältige proktologische Untersuchung festgestellt werden kann.

Bei Chirurgie Beider Basel nehmen wir Ihre Beschwerden ernst und bieten eine diskrete, umfassende Abklärung. Gemeinsam finden wir die Ursache des analen Juckreizes und entwickeln eine individuell abgestimmte Behandlung.

Typische Beschwerden

Analer Juckreiz kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein und mit weiteren Symptomen einhergehen. Häufig verstärken sich die Beschwerden nach dem Stuhlgang oder in den Abend- und Nachtstunden.

Dazu gehören unter anderem:

  • Anhaltender oder wiederkehrender Juckreiz im Analbereich
  • Brennen oder Hautreizungen
  • Rötungen und entzündete Haut
  • Nässen oder Feuchtigkeit im Analbereich
  • Schmerzen oder Brennen beim Stuhlgang
  • Kleine Hautverletzungen durch Kratzen
  • Gefühl einer unvollständigen Reinigung nach dem Stuhlgang

Da zahlreiche Erkrankungen ähnliche Beschwerden verursachen können, sollte anhaltender Juckreiz immer ärztlich abgeklärt werden.

Diagnose und Behandlung

Zu Beginn erfolgt ein ausführliches Gespräch über Ihre Beschwerden sowie eine sorgfältige körperliche und proktologische Untersuchung. Je nach Befund können weitere Untersuchungen notwendig sein, um die Ursache eindeutig festzustellen.

Analer Juckreiz kann unter anderem durch Hämorrhoiden, Analfissuren, Hauterkrankungen, Entzündungen, Pilzinfektionen oder eine übermässige Feuchtigkeit im Analbereich verursacht werden. Entsprechend richtet sich die Behandlung nach der jeweiligen Ursache.

Je nach Diagnose kommen eine Optimierung der Analhygiene, spezielle Salben oder Medikamente sowie die Behandlung der zugrunde liegenden Erkrankung infrage. Falls Hämorrhoiden oder andere proktologische Erkrankungen verantwortlich sind, können gegebenenfalls auch minimal-invasive oder chirurgische Behandlungen sinnvoll sein.

Diskrete Betreuung für nachhaltige Beschwerdefreiheit

Viele Betroffene zögern aus Scham, ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Dabei lässt sich die Ursache von analem Juckreiz in den meisten Fällen zuverlässig feststellen und erfolgreich behandeln.

Bei Chirurgie Beider Basel begleiten wir Sie mit moderner Diagnostik, langjähriger Erfahrung und einer diskreten Betreuung. Unser Ziel ist es, die Ursache Ihrer Beschwerden gezielt zu behandeln und Ihnen langfristig zu mehr Wohlbefinden und Lebensqualität zu verhelfen.

faq

Antworten für eine sichere Entscheidung

Werde ich sofort operiert?
Normalerweise nicht, es sei denn, es handelt sich um einen Notfall (z.B. Abszess). Ansonsten besprechen wir erst in Ruhe die Behandlungsmöglichkeiten sowie Vor- und Nachteile und mögliche Risiken einer Operation.
Wo findet die Operation statt?
Die Operationen führen wir je nach Indikation entweder in unserem Praxis-OP in Lokalanästhesie durch oder sowohl ambulant als auch stationär in der Merian Iselin Klinik in
Basel.
Wie lange dauert die Genesung?
Über die Genesungszeit kann keine allgemeine Aussage getroffen werden. Diese ist sehr individuell und hängt sowohl vom Eingriff als auch von Ihrem beruflichen Anforderungsprofil ab. Durch. moderne, minimalinvasive Verfahren ist die Genesungszeit meistens kurz. Dies wird ebenfalls im Erstgespräch ausführlich mit Ihnen diskutiert.
Welche Versicherungen werden akzeptiert?
Wir behandeln Patientinnen und Patienten aller Versicherungsklassen und auch Selbstzahler aus dem In- und Ausland. Sollten Sie eine HMO-Versicherung haben benötigen Sie allerdings eine Überweisung Ihres Hausarztes, damit die Kosten von der Krankenkasse übernommen
werden.
Was passiert beim ersten Beratungsgespräch?
Wir hören uns Ihre Beschwerden an und untersuchen Sie. Anschliessend werden Ihnen die Befunde erklärt sowie die möglichen Behandlungsformen aufgezeigt. Nicht immer entspricht die Verdachtsdiagnose auch dem Befund. Ausserdem ist es auch oft so, dass es keiner Operation bedarf. Dies besprechen wir in Ruhe mit Ihnen und nehmen uns Zeit für Ihre
Fragen, so dass Sie zum Schluss verstehen, was Sie haben und welches für Sie die richtige
Behandlung darstellt.